Irgendwann erwischt es jeden

  

Damit ist der Matchplan, einfach alle Mannschaftskämpfe – bis auf den 4:4 „Ausrutscher“ gegen Bad Rappenau – mit 4,5:3,5 zu gewinnen, hinfällig. Am 08. Februar gerieten wir gegen Schwaigerns Zweite böse unter die Räder. Dabei war der Anfang zumindest vielversprechend:

Klaus-Dieter sah gegen seinen Gegner in optisch leicht vorteilhafter Position nichts Besseres als eine Zugwiederholung: währende sein Springer von g4 nach e5 pendelte, spürte dieser dauernd den Atem seines Verfolgers auf f6 bzw. d7.
Karlheinz gewann mit Schwarz nach 17 Zügen – okay die schwarze Stellung spielte sich deutlich angenehmer, aber der Blechtrottel hätte alles verteidigt, erst nach dem letzten „natürlichen“ weißen Zug meinte er +4.
Bei Rolf war nicht viel los und so rauchten beide recht schnell die Friedenspfeife.
Jürgen griff gegen unseren ehemaligen Spieler recht beherzt an, musste in der Folge mit seinem Monarchen durch vermintes Gelände, da war auch die Mehrqualle kein Trost.
Frank spielte mit Läufer- gegen das Springerpaar, seine Partie kippte in Zeitnot.
Wie immer aggressiv, also so, wie man Egon (auf dem Brett) kennt, gab es diesmal nach Figurenopfer ein Dauerschach.
Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung – O-Ton Hansjörg: ich hätte 6. .. c5 ziehen müssen – stand er gedrückt und plötzlich war ein ganzer Klotz weg.
Niclas hatte schon früh auf eine Figur gegen zwei Bauern gegeben, aber kämpfte hartnäckig: er versuchte alle gegnerischen Agrarfachmänner einzusammeln, in der Hoffnung, dass sein Kontrahent doch nicht mit Leichtfiguren matt setzen kann. Als es nach Hansjörgs Niederlage schon 4,5 für Schwaigern stand und sein Gegner das Remis partout ablehnte, gab er auf.

Trotz allem hat sich an unserem Tabellenplatz nichts verändert, da die ersten drei, also Heilbronn, wir und Biberach alle verloren haben. Sprich, wenn Heilbronn und wir die nächsten beiden Runden gewinnen, kommt es in der Schlussrunde zum entscheidenden Spiel um den Aufstieg gegen Heilbronn.