… und darf ebenfalls aufsteigen. Der Staffelsieg war bereits vergeben: Öhringens Dritte gewann heute auch ihr letztes Spiel und steigt nach neun Siegen – ohne Niederlage – völlig zu Recht auf. Glückwünsch!
Unsere Zweite trat zum letzten Spiel in Neckarsulm an. Mit einem Sieg konnten sie alle „was-wäre-wenn Rechenspiele“ der Konkurrenz zunichte machen. Als Edelkiebitz Egon – Danke für alle Infos und Bilder – im Haus der Vereine auftauchte, stand es bereits 1 : 3 für uns: Herbert lehnte gerade ein Remisangebot seines Gegners ab und Eduard H. hatte einen Mehrbauern. Punkt 11:46 Uhr meldete Egon: „Jan, Vladimir und Eduard L. haben gewonnen, Niclas hat verloren.“
Niclas schildert die Situation ein wenig detaillierter: Jan gewann in der Eröffnung Material und sein Gegner hatte dem nichts entgegen zu setzen. Damit hat Jan während der Saison kein Spiel verloren. Eduard L. und Vladimir bauten die Führung zum 3:0 aus. In einer Partie mit entgegen gesetzten Rochaden, wollte Niclas die gegnerische Dame gewinnen, aber sein Gegner konnte den Angriff zurück schlagen und sein Konter war tödlich. Eduard H. tauschte einen Turm und gewann anschließend mit einer Springergabel den anderen.

Auf dem Foto schaut Eduard H. nach seinem Sieg ganz entspannt zu, kurze Zeit später einigte man sich an Brett 1 auf Remis. Zum 1 : 3 kommen nun weitere 1,5 Punkte, so dass Neckarsulm II gegen Böckingen II mit 1,5 : 4,5 unterliegt. Damit steht einem Mannschaftsfoto nichts mehr im Weg:

Die Zahlen in Klammern stehen für die Brettnummern, nicht für die erzielten Punkte. Mit jeweils 6 Punkten wähnten sich Jan und Eduard H. auch in der Topscorerliste weit vorne, aber offensichtlich wurden vom System kampflose Punkte ohne nachzufragen einfach heraus gerechnet …
Erstaunlich ist auch die Leistung unserer Ersatzspieler: Bela Schöner, Claus-Martin Emrich und Philipp Frank holten 4,5 Punkte aus 5 Partien!
Nachbemerkung: dieses war der erste Mannschaftskampf, der beendet wurde und bereits um halb eins waren die ersten Glückwünsche von keinem Geringeren als von Wolfgang Schuster, dem Gründer der Schachabteilung des TSV Untergruppenbach und – als Nachfolger von Wolf Böhringer – Betreuer der Schachecke, bis die Heilbronner Stimme sie Ende Dezember eingestellt hat, eingetroffen: „mensch Meier. Das ist ja ein Ding.“ … und passend zum 50-jährigen Jubiläum seiner Schachabteilung jetzt der Aufstieg in die Kreisklasse.
Ist doch schön, wenn man Fans hat, die aus der Ferne mitfiebern, was passiert. Danke lieber Wolfgang!
Zu guter letzt: Am Mittwoch, den 13.05. ist Trikot-Tag. Wir können mit unseren Polos und Hoodies in der Öffentlichkeit unterwegs sein und vielleicht etwas gewinnen. Mit Stolz tragen können wir sie allemal.
