Am ersten März trat die Erste Mannschaft in Schwäbisch Hall an gegen Hall II.
Ein erstes Remis erzielte Rolf. Er hatte für einen Bauern einige Kompensation am Königsflügel, und beide Spieler entschieden sich, das Schicksal nicht herauszufordern.
Klaus-Dieter bekam eine gut aussehende Stellung, überschätzte jedoch seinen Königsangriff und unterschätzte, dass sein Gegner die offene e-Linie beherrschte und mit den Schwerfiguren eindringen konnte. Damit war der Stand aus Böckinger Sicht 0.5 : 1.5.
Frank musste sich am Königsflügel eines Angriffs erwehren, konnte ihn aber notdürftig verriegeln und einen Gegenangriff aufbauen, der so stark wurde, dass sein Gegner die Zeit überschritt – Ausgleich zum 1.5 : 1.5.
Einen langen Kampf an beiden Flügeln lieferte sich Karlheinz mit dem jüngsten Gegner, in dem beide ihre Chancen hatten, es endete remis. Zwischenstand 2 : 2 .
Jürgen gewann einen Bauern am Damenflügel und hatte gute Gewinnchancen. Ein Versuch, Figuren abzutauschen, erwies sich jedoch als taktischer Fehler, der nicht nur Material kostete, sondern auch einen gegnerischen Umgehungsangriff ermöglichte, und so ging die Partie verloren. Damit war Böckingen wieder im Nachteil mit 2 : 3.
Eine lange Schlacht mit wechselnden Spielanteilen musste Egon austragen. Sein König war etwas besser geschützt, der Kampf mündete in ein Turmendspiel mit drei Mehrbauern, das leicht gewonnen war. Damit wieder Ausgleich zum 3 : 3.
Nach gut verlaufener Eröffnung übersah Hansjoerg einen Opfereinschlag in der Nähe seines Königs, den er nicht annehmen konnte. Er verteidigte sich gegen die aktuellen Drohungen und erreichte schließlich doch noch ein Remis, Stand 3.5 : 3.5.
Nun hing alles an der letzten Partie. Holger hatte seinen Raumvorteil überschätzt und Löcher in der Stellung zugelassen. Dann ereignete sich eine Art Doppelfehler – Holger übersah einen einfachen taktischen Trick mit Bauernverlust. Allerdings gab es eine Widerlegung, die sein Gegner übersehen hatte, und Holger wurde so zu seinem Glück gezwungen und gewann eine Figur. Es ergab sich ein Endspiel mit Turm, Läufer und falschem Randbauer gegen Turm. Die Türme durften nicht abgetauscht werden wegen einfachem Remis, und auch so mussten Pattfallen vermieden werden. Holger spielte gemäß Endspieldatenbanken nicht perfekt, aber gut genug und konnte mattsetzen. Damit hatte Böckingen mit 4.5 : 3.5 gewonnen.
Anschließend suchte sich die Mannschaft noch ein Cafe in der Stadtmitte und ließ sich Kuchen und Eis schmecken.

Von links: Rolf, Holger, Hansjoerg, Jürgen, Klaus-Dieter, Egon, Karlheinz. Nicht auf dem Bild ist Frank, er musste zum Zug.
In der Liga führt weiterhin Heilbronn IV, aber Böckingen hat gleichviele Mannschaftspunkte, und in der Schlussrunde treffen beide Mannschaften aufeinander. Zuerst steht in der vorletzten Runde noch das Spiel gegen Biberach II an.
